Tauwetter zwischen den USA und Kuba

52 Jahre Funkstille sind beendet: Die USA und Kuba verhandeln wieder miteinander. Der Schritt kommt nicht ganz unerwartet. US-Präsident Obama näherte sich seit seinem Amtsantritt schrittweise der benachbarten Insel Kuba an.

Beiträge

  • «Obama will als guter Präsident in die Geschichte eingehen»

    US-Präsident Obama hat bereits 2009 einen offenen Dialog angekündigt und einen Teil der Wirtschaftssanktionen gelockert. Aber offiziell gemacht hat er den Kurswechsel erst jetzt. Warum?

    Einschätzungen von Bernd Greiner, Professor am Hamburger Institut für Sozialforschung.

    Eliane Leiser

  • «Für die Kubaner ist es ein Hoffnungssignal»

    Die meisten US-Amerikaner halten den Schritt Obamas für längst überfällig.

    Nur eine kleine Minderheit will nach wie vor keine Annäherung an den einstigen Erzfeind Kuba.Wie sieht man das auf Kuba? Was halten die Kubaner von der Annäherung an die USA? NZZ-Korrespondent Richard Bauer sagt, es sei ein Hoffnungssignal. Er hält sich derzeit in Kuba auf.

    Eliane Leiser

  • «Raul Castro ist aus dem Schatten seiner Bruders getreten»

    Es war ein grosser Auftritt für den 83-jährigen Raul Castro, als er zeitgleich mit dem US-Präsidenten Obama ankündigte, die politische Eiszeit mit den USA sei beendet.

    Bei dieser Annäherung haben sich vor allem die USA bewegt - aber nur, weil sich vorher Kuba bewegt hatte: unter der Führung von Raul Castro, dem jüngeren Bruder von Fidel Castro. Lateinamerika-Mitarbeiterin Sandra Weiss über die Rolle Raul Castros.

    Iwan Santoro

Redaktion: Tina Herren