Tod eines Demonstranten wird zur Belastung für Regierung Hollande

In Frankreich sorgte der Tod eines 21-jährigen Umweltschützers am Wochenende erneut für Demonstrationen. In verschiedenen Städten gingen Demonstranten gewaltsam auf die Polizei los und richteten Sachschaden an, die Polizei reagierte mit Tränengas, Gummischrot und Festnahmen.

Demonstranten in Nantes im Tränengasnebel.
Bildlegende: In Nantes setzte die Polizei am Wochenende Tränengas gegen die Demonstranten ein. Keystone

Der junge Umweltschützer war vor acht Tagen bei einer Protestaktion gegen ein Staudammprojekt in Südfrankreich von einem Polizeigeschoss getötet worden. Seither ebbt die Protestwelle nicht mehr ab.

Unser Mitarbeiter in Paris, Rudolf Balmer, über die Gründe, weshalb sich die Proteste so hartnäckig halten und warum auch der Druck auf die französische Regierung steigt.

Autor/in: Barbara Peter