Tränengas als Mittel in der politischen Debatte

Im Kosovo setzt die Opposition seit einiger Zeit Tränengas ein statt Argumente. Und auch auf der Strasse herrschen immer wieder chaotische Verhältnisse. Letzte Woche forderten Zehntausende die Regierung auf, zurückzutreten.

Tränengaspetarden im Parlamentssaal in Pristina am 19. Februar 2016.
Bildlegende: Tränengaspetarden im Parlamentssaal in Pristina am 19. Februar 2016. Keystone

Eigentlich hätte letzten Freitag im Kosovo ein neuer Staatspräsident gewählt werden sollen. Aber zur Wahl kam es nicht. Weshalb sich die Situation im Kosovo derart zuspitzt, erklärt unser Mitarbeiter Walter Müller in Belgrad.

Autor/in: Romana Costa, Redaktion: Hans Ineichen