Transparency International: Rüstungsindustrie ist korrupt

Im Rüstungsgeschäft ist vielfach Schmiergeld im Spiel, sonst kommt gar kein Geschäft zustande. Die Organisation Transparency International sagt, es seien mindestens 20 Milliarden Dollar, die jedes Jahr in dunkle Kanäle fliessen.

Beiträge

  • Malaysisches U-Boot im Hafen von Kuala Lumpur.

    Kaum ein Land auf der Welt ist sauber

    Es fliesst mehr Geld, als die Welt für die Bekämpfung des Hungers ausgibt. Damit geben die Steuerzahler für ihre Sicherheit eigentlich viel zu viel Geld aus und bekommen im schlimmsten Fall Material, das völlig untauglich ist.

    Fredy Gsteiger

  • Der Gripen der ungarischen Luftwaffe: Schweden der grösste Pro-Kopf-Exporteur von Rüstungsmaterial.

    Korruption in der Rüstungsindustrie am Beispiel Schweden

    Zu den Ländern mit erhöhtem Risiko in Sachen Rüstungsgeschäfte gehört laut Transparency International auch Schweden. Also jedes Land, mit dem die Schweiz über den Kauf von Kampfflugzeugen verhandelt.

    Vor allem, Rüstungsgeschäfte in Saudi-Arabien haben in der Vergangenheit Anlass zu Diskussionen gegeben, erklärt Nordeuropa-Korrespondent Bruno Kaufmann im Gespräch.

    Andreas Lüthi

  • Es geht um wenige Aufträge, aber um grosse Summen: Ein Flugzeugträger der US Navy.

    Wie Korruption im Rüstungsbereich bekämpft werden kann

    Anne-Christine Wegener von Transparency International nennt zwei Gründe, weshalb der Rüstungsbereich besonders anfällig für Korruption sei.

    P.S. Die Schweiz gehört übrigens nicht zu den nun untersuchten Ländern. Im Index, der in rund zwei Jahren erscheinen wird, werde auch die Schweiz unter die Lupe genommen, heisst es bei Transparency International.

    Daniel Eisner