Umstrittenes Buch: «Jugendliche seien dafür zu wenig gefestigt»

Diese Geschichte hat in Israel heftige Kontroversen ausgelöst: Da war zunächst ein Roman über eine israelisch-palästinensische Liebesgeschichte. Dann kam das Bildungsministerium, das befand, die Geschichte sei schädlich, insbesondere für die Jugend.

Das Buch «Gader Haya» der Autorin Dorit Rabinyan in einem israelischen Buchladen
Bildlegende: Die Autorin Dorit Rabinyan mit ihrem Buch «Gader Haya»: Der Roman wurde von der Kritik und anderen Schriftstellern hoch gelobt. Keystone

Deshalb dürfe der Roman von Dorit Rabinyan «Gader Chaia» (zu Deutsch: Hecke) kein Thema an den Schulen sein. Dieses Verbot hat nun, aus Sicht des Bildungsministeriums, zu einem unerwünschten Nebeneffekt geführt: Das Buch ist nämlich zum grossen Renner in den Buchläden geworden.

Autor/in: Daniel Eisner, Redaktion: Claudia Weber