UNO thematisiert die Probleme der Ureinwohner

In New York findet die UNO-Weltkonferenz über indigene Völker statt. Die Rechte der Indigenen sind dabei unbestritten. Ein schwierigeres Thema ist hingegen, welche Massnahmen es dafür braucht. Genau das soll die Konferenz klären.

SRF 4 News nimmt einzelne indigende Völker genauer unter die Lupe. In Brasilien, zum Beispiel, sind die Guarani-Indianer eines von über 200 Urvölkern. Und in Australien kämpfen die Aborigines immer noch um Wiedergutmachung des grossen Leids, das ihnen in den letzten Jahrhunderten zugefügt wurde.

Beiträge

  • Die Guarani-Kultur ist vom Untergang bedroht

    Die Guarani waren eines der ersten Völker, die mit Europäern in Kontakt kamen (1567). Heute lebt das Indianer-Volk allerdings in bitterer Armut und sorgt mit seiner aussergewöhnlich hohen Suizidrate für Aufsehen. Eine Reportage aus einem Guarani-Dorf.

    Ulrich Achermann

  • «Der Häuptling liess mich erst mal eine Stunde warten»

    Lateinamerika-Korrespondent Ulrich Achermann ist für seine Reportage in ein Guarani-Reservat gereist und berichtet von der Entstehung der Reportage und wie der Landverlust von damals bis heute seine Konsequenzen nach sich zieht.

    Barbara Büttner

  • «Die Situation der Aborigines ist immer noch prekär»

    Die Aborigines in Australien haben in den vergangenen Jahrhunderten grosses Leid erfahren. Zwar bemühen sich australische Politiker seit Jahrzehnten um Wiedergutmachung und bessere Intergration, doch gelöst sind die Probleme noch lange nicht. Gespräch mit dem Journalisten Urs Wälterlin.

    Salvador Atasoy

  • «In wichtigen Bereichen bleiben die Formulierungen unverbindlich»

    Was die UNO-Weltkonferenz über indigene Völker bringen soll. Und was sie bringen kann.

    Thomas Accola

  • Charta für Urvölker: «Zahnlose Formulierungen»

    Die UNO-Generalversammlung verspricht den indigenen Völkern in einer neuen Charta die volle Anerkennung ihrer Rechte. Nicht vorgesehen ist, dass die Ur-Völker eigene Staatsgebiete erhalten oder ein Vetorecht, wenn es um die Ausbeutung von Natur und Bodenschätzen geht.

    Während Vertreter der Indigenen in New York von einer historischen Stunde sprachen, sieht Christoph Wiedmer, Schweizer Geschäftsleiter der Gesellschaft für bedrohte Völker, zahlreiche Schwachpunkte.

    Salvador Atasoy

Autor/in: Ulrich Achermann, Redaktion: Philippe Chappuis