«USA ohne klare Strategie im Irak»

Der amerikanische Präsident Barack Obama hat grünes Licht gegeben für Luftangriffe im Norden des Iraks. Er will so die Kämpfer der Terrororganisation Islamischer Staat IS bei ihrem Vormarsch auf die Kurdenstadt Erbil stoppen.

Situation Room im Weissen Haus.
Bildlegende: Keystone

Damit gibt Obama seine Zurückhaltung auf und hilft den kurdischen Peschmerga und der irakischen Armee auch militärisch in ihrem Kampf gegen die Islamisten.

«Die Sorge in den USA ist gross, die Kontrolle über die Entwicklung im Irak zu verlieren», sagt Marco Overhaus, USA-Experte bei der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin. Overhaus spricht von «einem schlechenden Prozess des neuen militärischen Engagements» im Irak, dem aber keine klare Strategie zugrunde liege.

Moderation: Lorenzo Bonati, Redaktion: Andreas Lüthi