«Verbote von Designerdrogen sind wichtig»

150 Designerdrogen stehen in der Schweiz auf der schwarzen Liste der verbotenen Betäubungsmittel. Am Dienstag hat das Schweizer Heilmittelinstitut 29 weitere Einzelsubstanzen und zwei sogenannte Substanzgruppen verboten.

Das Bild zeigt bunte Pillen in Nahaufnahme und einen Finger, der sie herumschiebt.
Bildlegende: Bunte Pillen - gefährlicher Inhalt: Behörden hinken Drogenlabors hinterher Keystone

Jede Woche bringen illegale Drogenlabors neue Substanzen auf den Markt. Die Behörden müssen diese erst untersuchen und anschliessend verbieten - eine Sisyphus-Arbeit.

Larissa Maier arbeitet am Schweizer Institut für Sucht- und Gesundheitsforschung in Zürich. Sie sagt, bei den Verboten hinke man zwar einen Schritt hinterher, sie seien aber trotzdem wichtig.

Autor/in: Maj-Britt Horlacher, Redaktion: Tina Herren