Verzweifelte Flüchtlinge auf Kos: «Die EU tut nicht genug»

Auf der griechischen Ferieninsel Kos sind rund 7000 Flüchtlinge gestrandet. Und jeden Tag kommen weitere dazu. Die Behörden sind völlig überfordert. Am Dienstag ging die Polizei mit Schlagstöcken gegen die Flüchtlinge vor. Der Bürgermeister der Insel sagte, die Lage sei ausser Kontrolle.

Auf der griechischen Ferieninsel Kos drängen Polizisten vor einem Fussballstadion Flüchtlinge zurück.
Bildlegende: Zusammenstösse zwischen Polizisten und Flüchtlingen vor einem Stadion auf der Insel Kos. Keystone

Die Hilfsorganisation "Ärzte ohne Grenzen" kümmert sich auf Kos um Flüchtlinge und leistet medizinische Hilfe. Tina Herren fragte Florian Westphal, den Geschäftsführer von "Ärzte ohne Grenzen", was er zur aktuellen Situation der Flüchtlinge in Kos sagen könne.

Moderation: Tina Herren, Redaktion: Daniel Eisner