Wahl der EU-Kommissare: «Kompromiss ist schrecklich schwer»

Heute Abend hat der Poker um die Vergabe der 28 EU-Kommissionsposten ein Ende. Die EU-Staats- und- Regierungschefs müssen in Brüssel die Karten auf den Tisch legen. Im Fokus steht insbesondere die Nachfolge der EU-Aussenbeauftragten Catherine Asthon und des EU-Ratsvorsitzenden Herman van Rompuy.

EU-Fahnen vor dem Gebäude der Europäischen Kommission in Brüssel
Bildlegende: EU-Fahnen vor dem Gebäude der Europäischen Kommission in Brüssel Keystone

Die Ämtervergabe ist äusserst kompliziert, denn nach ungeschriebenen EU-Gesetzen muss es einen Ausgleich zwischen Konservativen und Sozialisten, Nord und Süd, Männern und Frauen sowie zwischen der Eurozone und allen 28 EU-Staaten geben

Entsprechend schwierig sei es einen Kompromiss zu findet, meint Judy Dempsey von der Denkfabrik Carnegie Europe:

Autor/in: Lorenzo Bonati, Redaktion: Lorenzo Bonati