Was aus den Guantanamo-Häftlingen geworden ist

Vor fünf Jahren gab die Schweiz bekannt, dass sie Häftlinge aus Guantanamo aufnehmen werde. Auf den Entscheid des Bundesrates hin kam zuerst ein Usbeke nach Genf, ein paar Monate später nahm der Kanton Jura ein uigurisches Brüderpaar auf.

Beiträge

  • «Die beiden Uiguren wurden im Jura gut aufgenommen»

    Die Menschenrechts-Organisation Amnesty International hatte sich damals für die Aufnahme der Guantanomo-Häftlinge in der Schweiz eingesetzt. Mit dabei beim Amnesty-Team, das den ganzen Prozess eng begleitete, war auch Denise Graf.

    Im Gespräch erzählt sie, zu welchen ehemaligen Häftlingen sie heute noch Kontakt hat und wie es diesen geht.

    Simone Weber

  • «Viele Staaten trauen dem Prädikat 'unschuldig' nicht so recht»

    Während die Schweiz vor fünf Jahren Häftlinge auf Guantanamo aufgenommen hat, verbleiben im Hochsicherheitsgefängnis noch immer 136 von ursprünglich 700 Häftlingen. Und dabei werden 70 von ihnen als nicht gefährlich eingestuft.

    Markus Kaim von der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin erklärt im Gespräch, warum diese Häftlinge immernoch nicht frei sind und welche Rolle der US-Kongress dabei spielt.

    Barbara Büttner

Redaktion: Philippe Chappuis