Zürich: Streit um die Nutzung des Sechseläutenplatzes

Der Zürcher Sechseläutenplatz gehört zu den bekanntesten Plätzen der Stadt. Der Böögg wird dort verbrannt - und auch sonst wird der Platz für Veranstaltungen rege genutzt. An weit mehr als 185 Tagen im Jahr. 185 Tage - das war die Nutzungszahl, die die Stadt festgelegt hat.

Darum fordert nun eine Gruppe: Der Platz soll an mindestens 300 Tagen im Jahr Veranstaltungs-frei sein.
Sie haben eine entsprechende Volksinitiative eingereicht.

Beiträge

  • «Der Platz soll der Bevölkerung zu Gute kommen»

    Ein Komitee will die Nutzung des Platzes also stark beschränken.

    Man habe einen der schönsten Plätze der Schweiz - und dieser solle hauptsächlich von der Bevölkerung genutzt werden. Das sagt Mitinitiant Markus Knauss. Er ist grüner Stadtparlamentarier.

    Michael Ganz

  • «Das geltende Nutzungskonzept genügt»

    Von der Stadt ist zu hören: Ja, der Platz sei im vergangenen Jahr tatsächlich zu oft besetzt gewesen.

    2014 sei aber auch ein etwas spezielles Jahr gewesen, sagt Nat Bächtold. Er ist Sprecher der Stadtpräsidentin.

    Curdin Vincenz

Autor/in: Salvador Atasoy