Zypern-Krise: Viele offene Fragen

Die Europäische Zentralbank setzt Zypern unter Druck. Bis am Montag muss ein finanzieller Rettungsplan vorliegen.

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  • «Die EZB markiert mit diesem Ultimatum eine Trendwende»

    In Zypern gibt es noch immer keine Lösung zur Verhinderung eines Staatsbankrottes. Zwar haben sich die Parteien auf einen Solidaritätsfonds geeinigt. Der wurde aber vom Zyprischen Parlament bis jetzt nicht abgesegnet.

    Über dem ganzen Szenario schwebt das Ultimatum der europäischen Zentralbank EZB.

    Die Europäische Zentralbank sagt klar: Wenn es bis Montagabend keinen Rettungsplan geben sollte, will sie den Notfallkredit für die maroden zyprischen Banken einstellen.Oliver Stock, Leiter der Onlineredaktion des deutschen Handelsblatts erklärt, warum sich die EZB so ultimativ einschalte.

    Nicoletta Cimmino

  • Der Plan B der zyprischen Regierung

    Die Eckwerte: die Zwangsabgabe auf Bankguthaben soll grösstenteils entfallen. Stattdessen will die Regierung einen Solidaritäts-Fonds gründen - in diesen sollen Gelder der Kirche, der Pensionskassen sowie Goldreserven fliessen.

    Frage an Jürgen Matthes - er leitet den Bereich Internationale Wirtschaftsordnung beim Institut der deutschen Wirtschaft in Köln: Geht dieser Plan B in die richtige Richtung?

    Daniel Eisner

  • Russland will Zypern keine Finanzhilfe leisten

    Mehrere Tage lang verhandelte der zyprische Finanzminister in Moskau, jetzt reist er wieder ab, ohne Zusagen. Frage an Peter Gysling, unseren Korrespondenten in Moskau: Warum hat Russland die Verhandlungen abrupt abgebrochen?

    Susanne Schmugge

  • «Die EU hat keine Strategie und kein Krisenmanagement»

    Frage an Peter Fischer, Leiter der NZZ-Wirtschaftsredaktion: Warum schafft es die grosse EU nicht, die Probleme des kleinen Zypern zu lösen?

    Daniel Eisner

Redaktion: Daniel Eisner