Vermissen, vertrauen, verändern

Für Hunkeler Flücks und ihre Gasttochter ist die Distanz Schweiz - Mexico schmerzlich weit. Derweil rückt die Scheidung von Sandra Marty immer näher. Und bei Mäders wächst das Vertrauen zwischen Patrik und seinem Blindenhund. Plötzlich müssen sie aber ums Sehvermögen ihrer Tochter bangen.

Bei Familie Hunkeler Flück ist viel passiert in den letzten Wochen. Ihre älteste Tochter Carmela ist nach Mexiko abgereist. Zuhause wird sie schmerzlich vermisst. Dafür haben sie eine Gasttochter aus Mexiko bei sich aufgenommen. Paulina muss sich zuerst noch etwas einleben in der neuen Heimat. Ihr Deutsch ist noch nicht so gut, dass sie sich problemlos verständigen kann. Da geht es Carmela in Mexiko ähnlich. Auch sie kann noch nicht gut spanisch. Sie freut sich, wenn sie Kontakt mit der Schweiz hat.

Der neue Blindenhund Pequenita hat sich bei Familie Mäder gut eingelebt. Vater Patrik geht jeden Tag zu Fuss mit dem Hund zur Arbeit. So übt er, dem Hund die richtigen Befehle zu erteilen. Gleichzeitig lernt er, ihm zu vertrauen. Im Alter von 18 Jahren bekam Patrik die Diagnose seiner Augenkrankheit. Es ist eine unheilbare Erbkrankheit, die blind macht. Ein Arztbesuch mit Tochter Joline versetzt der ganzen Familie einen Schrecken. Die mögliche Weitervererbung von Patriks Krankheit macht Mäders nachdenklich.

Sandra Marty ist seit dreieinhalb Jahren von ihrem Mann getrennt. Nun rückt die offizielle Scheidung näher. Die Anwälte haben sich inzwischen geeinigt. Doch jetzt werden noch die drei Kinder vom Gericht angehört. Was die drei genau vom Termin bei der Richterin halten sollen, wissen sie nicht. Die Anspannung des Tages entlädt sich in Alltagsknatsch. Sandra lässt sie sich nicht von Stress und Familienhektik abhalten. Um auch mal Zeit für sich zu haben, lädt Sandra Marty ihre Arbeitskolleginnen ein. Sie zaubert ein perfektes fünfgängiges Menü auf den Tisch.