Esther Kempf aus Unterschächen UR

2012

Die dritte Sendung «SRF bi de Lüt – Landfrauenküche» findet auf 1830 Meter über Meer statt und zeigt den Alltag der Älplerin Esther Kempf.

Es ist ein Leben im Rhythmus der Natur, ein strenges Leben, ohne grossen Komfort, ausnahmsweise aber auch ein Leben im Wettstreit mit der Natur. Denn Esther möchte das Landfrauenessen in einer Alphütte auf dem offenen Feuer kochen. Das bedeutet, dass die Landfrauen in einer schwindelerregenden Seilbahn auf die Alp hinauf fahren müssen. Allerdings sagen die Wetterprognosen schwere Gewitter voraus. Sollten diese tatsächlich eintreffen, würde die Seilbahn nicht fahren. Was Esther dann wohl tut?

Im Mittelpunkt von Esthers Alltag steht das Vieh. Die frische Milch verarbeitet sie zusammen mit ihrem Mann Klaus zu Käse und Alpbutter. Hungrige Wanderer dürfen sich im Beizli, das Esther auf der Alp führt, verköstigen lassen.

Ebenfalls zum Alpbetrieb gehört das Alpmuseum – eine historische Alphütte, die um 1800 erbaut wurde. In diesem liebevoll eingerichteten Gebäude möchte Esther die sechs Landfrauen bekochen.

Zur Vorspeise plant sie eine «Ankesuppe» mit der eigenen Butter, aus Alpenschnittlauch, Knoblauch, Zwiebel, Gewürzen und Brot. Der Hauptgang soll ein typischer Urner Eintopf mit Schaffleisch, Chabis und Salzkartoffeln sein. Esther hofft, mit ihrer urigen Art die Landfrauen von sich und ihren Kochkünsten überzeugen zu können.

Beiträge

  • Wir haben die Landfrauen-Männer gefragt ...

    «Warum gewinnt deine Frau den Kochwettbewerb?»

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