Fabienne Müller aus Mels SG

2012

Fabienne Müller aus Mels, St. Gallen, ist die vierte Landfrau im Kochwettbewerb. Auf dem Teller hat Fabienne es gern traditionell, währschaft und scharf. Hoffentlich ist das den Landfrauen nicht zuviel Feuer ...!

Aus Fabiennes Küche tönt ein lauter Pop-Song – damit bringt sie sich für das Landfrauenessen in Stimmung. Das erstaunt nicht, gehört sie doch mit ihren 31 Jahren zu einer neuen Generation von Bäuerinnen, die keine Berührungsängste mit dem Modernen haben.

Fabienne will bei den Landfrauen mit einem Cordon bleu aus hofeigenem Kalbfleisch, Alpkäse und Mostbröckli punkten. Sie mag es scharf und pfeffert grosszügig. Da kann man nur hoffen, dass ihr dies beim Wettbewerbsessen nicht zum Verhängnis wird.

Fabienne Müller ist erst seit gut zwei Jahren Bäuerin. Sie lernte das Handwerk von ihrem Mann Markus, der den Rollenwiesenhof führt. Zuvor arbeitete sie Vollzeit als Textilverkäuferin. Seit zwei Jahren sind Müllers eine Familie, und der kleine Andrin ist auch schon ein richtiger Bauer: Überall will er mithelfen. Darin schlägt er seiner Mutter nach. Fabienne ist sich für nichts zu schade. Bei der Bergheuet buckelt sie als einzige Frau Heuballen, die leichteren zwar, aber auch diese haben ein stolzes Gewicht.

Zur Ruhe kommt die umtriebige Bäuerin an ihrem Lieblingsort, einer Mariengrotte im nahe gelegenen Wald. Wasser plätschert dort über die Felsen, der Wind rauscht in den Baumkronen, Fabienne betet zu Maria. Hier fühlt sie sich wohl und holt sich die Kraft für den Alltag.

Beiträge

  • Wir haben die Landfrauen-Männer gefragt ...

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