Esther Rindisbacher aus Sumiswald BE

2015

«Mach, was du kannst mit dem, was du hast, dort wo du bist». Das ist Esther Rindisbachers Motto für das Landfrauenessen. So bescheiden wie es klingt, ist es allerdings nicht. Mit ihrer Kreativität entlockt Esther auch einfachen Dingen Schönheit und Lebensqualität.

Esther Rindisbacher lebt mit ihrem Mann Thomas, ihren beiden Kindern und den Schwiegereltern im Emmental. Der Bauernhof liegt auf einer Anhöhe im Gebiet der Gemeinde Sumsiwald. Die Weitsicht von da oben ist herrlich.

Der Betrieb ist auf Milchwirtschaft und Viehzucht ausgerichtet. Esther arbeitet Teilzeit als Primarlehrerin und trägt zum Einkommen bei. Auf dem Hof hilft sie mit, wo Unterstützung gefragt ist. Sie besorgt den Haushalt und kümmert sich um die Gestaltung und Pflege im und ums Haus.

Zum grossen Essen empfängt Esther die Landfrauen auf der Heubühne. In der Küche verwendet sie möglichst Produkte vom Hof und aus dem Garten. Alles wächst hier oben aber nicht. Zum Beispiel die Kartoffeln für die «Emmen-Talerli», wie Esther ihre Kartoffeltätschli mit Käse nennt. Das Rindfleisch für die Fleischvögel hingegen stammt aus der eigenen Viehzucht.

Ihr Lampenfieber plagte Esther so sehr, dass sie das Orgelspielen in der Kirche aufgeben musste. Wenn die Landfrauen kommen, dürfte das Lampenfieber nicht minder schlimm sein. Trotzdem will sie sich der Herausforderung stellen.

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