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Rezepte 2013 Flambiertes Zürigschnätzlets mit Rösti und Salat

Hauptgang von Jon Bollmann

Flambiertes Zürigschnätzlets mit Rösti und Salat.
Legende: Flambiertes Zürigschnätzlets mit Rösti und Salat SRF/Myriam Zumbühl

Zutaten

Für das Zürigschnätzlets

  • 800 g zartes Kalbfleisch (Nuss oder Bäggli)
  • etwas Butter
  • 3 Zwiebeln, fein gehackt
  • 700 g Champignons, in Scheiben
  • frischer Thymian
  • 1.5 dl Zürcher Riesling
  • 1 Glas Weinbrand oder Cognac
  • 4 dl Saucenrahm
  • 250 g Nierli
  • Salz & Pfeffer

Zubereitung

  1. Für das Zürigschnätzlets das Kalbfleisch in Stückli schneiden, in der heissen Pfanne kurz und heftig anbraten, bis das Fleisch etwas Farbe annimmt. Fleisch herausnehmen und zur Seite stellen. Nach Belieben etwas Pfeffer darübegeben.
  2. In die gebrauchte Pfanne nun wenig Bratbutter geben und die Zwiebeln mit den Champignons bei mittlerer Hitze rösten. Mit Thymian würzen (nach Belieben können etwas Knoblauch oder fein geschnittene Peperoncini für etwas Würze dazugegeben werden).
  3. Mit Zürcher Riesling ablöschen, mit Weinbrand oder Cognac übergiessen und flambieren. Dann Saucenrahm dazugeben und etwas einkochen lassen. Kalbfleisch dazugeben, damit es wieder Temperatur annehmen kann. Vor dem Servieren mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Die Nierli in kleine Stücke schneiden, mit Salz und Pfeffer würzen und in einer separaten Pfanne kurz anbraten. Separat zum Zürigschnätzlets servieren.

Für die Rösti:

  • 800 g festkochende Kartoffeln
  • Butter

Zubereitung

Für die Rösti die Kartoffeln am Vorabend in Salzwasser kochen, abschrecken und schälen. Über Nacht kühl stellen. Am nächsten Tag an der Röstiraffel reiben. Butter in einer Bratpfanne erhitzen und Kartoffelspäne nur wenig darin wenden, damit sie leicht Farbe annehmen können. Dann einen Kuchen formen und beidseitig knusprig-braun braten. Sofort servieren.

TIPP: Nach Lust und Laune können der Rösti auch angedünsteter Speck, Zwiebeln, Pilze, Peperoncini, dazugegeben werden. Auch ein Hauch Muskat oder frische Gewürze, Käse oder Küchenreste vom Vortag (Tomaten, Avocado, Fenchel... was gerade im Kühlschrank schlummert) schmecken herrlich!

Beilage: «Salat nach der Laune der Natur»:

Der Salat kommt auf einem separaten Tellerchen und besteht aus dem aktuellen Angebot des Marktes: verschiedene Farben, Formen und Konsistenzen laden zum Reinbeissen ein: Eichblatt, Chicorée, Löwenzahn, Minze, Estragon, Radieschen, Dill, Fenchel, etc.; vier Zutaten reichen aus!

Für die Salatsauce:

  • 1 Teil Dijonsenf
  • 9 Teile Olivenöl
  • 2 Teile Verjus oder Balsamico
  • Salz & Pfeffer

Für die Sauce alle Zutaten zusammen verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

4 Kommentare

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  • Kommentar von Madelaine Troxler, 6060 Sarnen
    Hey Jon, habe meinen Augen nicht getraut, Dich per Zufall an der Männerkochsendung an der Arbeit zu sehen. Kompliment für Deine nicht leichte Aufgabe. Dein Auftritt hat mich echt begeistert und das Menue werde ich ohne Würste! beim nächsten Besuch von J.C. aus Australien nachkochen Du weisst schon wer ich meine?! So hört man voneinader, dank unseren heutigen Medien. Auf jeden Fall für mich hast Du das Rüstzeug zu einem 15Sterne-Hobby-Koch Gratulation und viel Spass dabei weiterhin madelaine OW
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  • Kommentar von Angelika Honegger, 8636 Wald ZH
    Leider habe die letzt Sendung verschlafen und jetzt habe ich die Rezepte hier gefunden. Immerhin das Wichtigste ist vorhanden. Schade, dass ich nicht dabei war. Wirklich schade. Diese Männer überraschen doch jedes Mal. Das Züri Gschnätzlets mit Röschti koche ich in jedem Fall nach. Muss sehr lecker sein. Herzlichen Dank für die Veröffentlichung Ihrer Rezepte. Um nach den Zutaten zu beurteilen - kann das ausschliesslich als perfekt bezeichnet werden.
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  • Kommentar von karel roman franc, fortaleza
    tönt köstlich - ein richtiger Meisterkoch - halt eben. Nierli? - hettemer já 2 -aber fígado/herz/língua. halt ebe nur 1. Rösti ist nicht gleich Rösti. Bernerrösti/Aelplerrösti/ und ebe e Neutralirösti mit: Zürigschnätzeltem (d'Sose set so e richtigmilchigi Konstanz há) jetzt eifach(näbscht kei lämpe) füreluege. so DEUS que sabe. Super Recept.- gut artikuliert. Lieber Gruss Carlos
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