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SRF bi de Lüt – Unser Dorf Das sind die Protagonisten 2018 in Amden

Die rund 1800 Ammler leben am Sonnenhang am Walensee, hoch über der Nebelgrenze. «SRF bi de Lüt – Unser Dorf» zeigt, wie die Menschen im Ort Ziele erreichen, sich Wünsche erfüllen, Veränderungen erleben und sich in der Dorfgemeinschaft geborgen fühlen.

Busfahrerin Bea Good kurvt mit höchster Konzentration um die Hindernisse, die die Strassensanierung im Dorf mit sich bringt. Doch die Baustelle mit den verschiedenen Maschinen bedeutet für sie nicht nur Ärgernis, sondern auch Faszination. Die 46-Jährige liebt nämlich alles, was gross ist und einen Motor hat. Mit ihrem Hobby – sie sammelt alte Traktoren – hat sie auch ihren Freund David angesteckt. Zusammen fahren sie an ein Oldtimertreffen.

Die Bauernfamilie Gmür bereitet sich für die Wintersaison vor. Die Eltern Cornelia und Werner funktionieren zusammen mit Tochter Silvana den Stall hoch oben am Berg in ein Beizli um. Damit sich die Winterwanderer bei Suppe oder Wurst aufwärmen können. Alle freuen sich auf die Zeit mit den Gästen – wohlwissend, dass die Doppelbelastung Bauern- und Gastronomiebetrieb an ihren Kräften zehren wird.

Der 17-jährige Tanweer ist aus Afghanistan in die Schweiz geflüchtet. Seit einem Jahr lebt er bei Familie Müller. Die Töchter Céline und Joëlle bezeichnet er als seine Schwestern – und auch die beiden Mädchen freuen sich über den Familienzuwachs, schliesslich haben sie sich immer einen Bruder gewünscht. Die Schweizer Küche hat es Tanweer angetan. Für seine neue Familie kocht er ein Fondue.

Legende: Video Unser Dorf 2018 – in Amden SG abspielen. Laufzeit 0:59 Minuten.
Aus SRF bi de Lüt vom 02.03.2018.

Daniela Büsser bereitet sich mit ihrer Klarinette auf das grosse Jahreskonzert der Musikgesellschaft Amden vor. Parallel dazu betreut sie zu Hause ein wichtiges Projekt: Der neue Plättliboden wird verlegt. Lange hat sich die 40-Jährige auf den neuen Boden gefreut. Zusammen mit ihrem Mann Hanspeter und den beiden Söhnen Tim und Jan packt sie nun bei den Arbeiten mit an, damit ihr Traum noch schneller in Erfüllung geht.

Ein Plättliboden käme Beat Büsser, genannt «Keris» und nicht mit Daniela Büsser verwandt, nie ins Haus. «Zu kalt», sein knapper Kommentar. Über das und noch viel mehr redet der 70-jährige Schindelmacher bei einem Kafi Lutz mit Schwiegersohn Sepp Jöhl. Die beiden sind weitherum bekannt. Keris für seine schönen Holzschnitzereien und Sepp für seine «Wurmkur». Die verpasst er jedem, der in seinem Alpbeizli vorbeischaut.

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