Landschaftsschönheit jenseits des Röstigrabens: Derborence

2016

Vor 300 Jahren schufen zwei gewaltige Bergstürze diese Landschaftsschönheit: die verwunschene Derborence, am Fusse der Teufelsberge – Les Diablerets. Die Natur konnte sich ungehindert ausbreiten. Die Region galt lange als verflucht. Heute herrscht in der Derborence eine grosse Artenvielfalt.

Die einzige Strasse in die Derborence ist Wind und Wetter ausgesetzt. Sie bedarf immer wieder Felssicherungsarbeiten: Für Nik die Gelegenheit, mit der wilden Gegend im Unterwallis in Kontakt zu kommen. Bis die Strasse fertig gesichert ist, wandert Nik in die Gite de Lodze hinauf. Dort trifft er auf Olivier Flaction und eine Gruppe Jugendliche. Beim Eindunkeln taucht der Moderator in die Welt der teuflischen Landschaftslegenden ein.

Am nächsten Tag nimmt Nik das Postauto auf der nun gesicherten Strasse in die Derborence. Dort macht er sich auf die Suche nach dem grössten Vogel der Alpen, dem Bartgeier. Zusammen mit dem Wildhüter erkundet er den Talkessel. Den Blick richten die beiden stets zum Himmel, falls sich der seltene Vogel zeigen sollte. Über den Col de la Croix führt Niks Weg weiter ins Waadtland. Autoliebhaber Michel Borghi holt ihn mit seinem Lotus auf der Passhöhe ab. Die Abfahrt ist rasant.

Für Niks Ziel, den 40 Meter hohen Teufelskegel hoch über der Derborence, bedeutet der nächtliche Wetterumschwung nichts Gutes. Trotzdem macht sich Nik mit Bergführer Gilles Sierro auf den Weg.