Über den Röschtigraben ins Greyerzerland

2016

Die vierte Folge führt Nik Hartmann über den Röstigraben ins Greyerzerland. Er probiert dort einige der nahrhaften Spezialitäten. Die damit erworbenen Kalorien werden aber rasch wiederverwertet.

Die Saison in den Voralpen hat erst vor Kurzem begonnen. Aber Béat Piller hat schon alle Hände voll zu tun. Jeden Tag verarbeitet er über 800 Liter Milch. Er produziert Gruyère d’Alpage und Vacherin und schöpft die dickflüssige Crème double ab. Nik darf von seinem Lieblingskäse probieren.

Auf seiner Wanderung trifft Nik Les Barbus de la Gruyère. Die bärtigen Herren, welche die traditionellen Sennen verkörpern, tragen einen natürlich wachsenden Bart. Sie verraten Nik, was es sonst noch braucht, um bei den Bärtigen mitmachen zu können. Schnell merkt er, dass Bärte hier mehr als nur Dekoration sind.

Den Abend verbringt Nik in Gruyères, deutsch Greyerz. Er ist zum ersten Mal hier und staunt über die Stadt. Sie hat etwas Puppenstubenhaftes. Beim Schloss Saint-Germain ist es aber dann vorbei mit der Idylle: Hier heissen die Aliens von HR Giger die Besucherinnen und Besucher willkommen. In der Giger Bar trifft Nik Sandra Mivela. Sie arbeitet seit vielen Jahren für das HR Giger Museum und hat den Künstler persönlich gekannt.

Am zweiten Tag ist das Wetter sehr unbeständig. Nik hat sich als Höhepunkt eigentlich den Vanil Noir, ausgesucht, den höchsten Berg der Freiburger Voralpen. Nik und Wanderleiter Cyrille Cantin stärken sich bei einer Soupe de Chalet, einer reichhaltigen Gemüsesuppe. In letzter Minute entscheidet Cyrille, ob der knapp 2400 Meter hohe Vanil Noir ihr Tagesziel ist. Oder müssen die beiden eine Alternative wählen?

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  • Gruyère (FR) (Artikel enthält Video)

    Gruyère (FR)

    Mehr zur 4. Region aus der Reihe «SRF bi de Lüt – Wunderland» 2016.

    7.6.2016