Emmental (BE)

Mehr zur Region der 2. «Wunderland» Folge 2017.

Das Emmental ist eine Hügellandschaft im Kanton Bern und bildet den Übergang vom Mitteland zu den Voralpen und Alpen. Seinen Namen hat es dem grössten Fluss der Region zu verdanken. Die Emme entspringt zwischen Hohgant und Augstmatthorn und mündet nahe Solothurn in die Aare. Das Landschaftsbild des Emmentals ist von Wiesen, Weiden und Streusiedlungen geprägt, viele Hügel sind mit Nadelwald bedeckt. Eigentlich ist das Emmental gar kein Tal, sondern eine weite, von unzähligen Bächen und Flüssen zerfressene Region.

Die Stadt Burgdorf im unteren Teil gilt als Tor zum Emmental. Weitere bekannte Ortschaften sind Langnau und Sumiswald. Das Emmental ist vor allem wegen seinem löchrigen Käse bekannt, aber es hat natürlich noch viel mehr zu bieten. Für viele Menschen ist es eine der lieblichsten Regionen der Schweiz, und ein Rückzugsort mit ganz viel Natur. Ob im Sommer oder Winter – das Emmental geniesst den Ruf eines Wander-Wunderlandes. Die viel beschriebene Mystik des Emmentals kommt am besten im Herbst zur Geltung, wenn sich in den Krächen und Gräben Nebelschwaden bilden. Kein Wunder gibt es unzählige Sagen und Geschichten aus der Region!

Genau 40 Gemeinden umfasst der Verwaltungskreis und rund 100‘000 Menschen leben in der Region. Noch heute ist die Landwirtschaft tief verwurzelt. Langnau gilt als Herz des oberen Emmentals und zählt zu den Schweizer Gemeinden mit den meisten Sonnenstunden der Schweiz.

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