Locarnese

Dynamische Karten zur 2. Sendung

Nik unterwegs im verregneten Tessin.

Bildlegende: Nik unterwegs im verregneten Tessin. SRF

Das Locarnese erstreckt sich von den Brissago-Inseln im Lago Maggiore über das Centovalli und Onsernonetal, auch die Walsersiedlung Bosco Gurin gehört noch zu diesem grossen Gebiet. Es gibt Bestrebungen, das Locarnese zum zweiten offizielle Nationalpark der Schweiz zu machen.
Die Sonnenstube der Schweiz zeigt sich in der Sendung von einer anderen Seite. Es regnet und regnet.
Trotz vermehrtem Niederschlag ist das Locarnese  landschaftlich wunderschön und vor allem  abwechslungsreich: Da gibt es die subtropischen Brissago-Inseln auf 193 m.ü.M., wilde, bewaldete Täler, schroffe Felsen und tosende Bergbäche, und schliesslich hochalpines Gebirge auf 2863 m.ü.M.

Durch das bekannte Centovalli fährt die gleichnamige Schmalspureisenbahn. Rund zwei Stunden dauert die Fahrt von Domodossola bis nach Locarno. Hauptort des Centovalli ist Intragna mit seinem Wahrzeichen, dem mit 65 Meter höchsten Glockenturm des Kantons Tessin. In Intragna zweigt das unbekanntere und wilde Onsernonetal ab. Das stark ansteigende Tal, wo sich auch Max Frisch niederliess, ist rund 20 Kilometer lang und endet an der italienischen Grenze bei der Ruine der Bagni di Craveggia, einer alten Mineralquelle.
Im Valle Onsernone findet man noch die typischen Steindächer auf den Häusern. Die Dörfer kleben wie am Fels, meist hoch über den Talsohlen. Wo früher Ackerbau und Viehwirtschaft dominierten, ist heute der Tourismus der wichtigste Wirtschaftszweig.

Dynamische Karten zur 2. Sendung

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