Malcantone – das unbekannte Tessin

Eine versteckte, wildromantische Talschaft mit malerischen kleinen Dörfchen – das ist der Malcantone.

In der dritten Sendung entdeckt Nik Hartmann den Malcantone. Diese sanftgeschwungene Hügellandschaft reicht vom Luganersee bis zum Monte Lema. Dieser Punkt auf 1621 Metern über Meer ist das Wahrzeichen der Region. Die 360-Grad-Panoramaaussicht ist einmalig. An die Hügel der dichten Waldgebiete schmiegen sich 26 malerische kleine Dörfer.

Der Malcantone wird auch das Land der Kastanie genannt. Früher war es der Brotbaum der armen Tessiner Landbevölkerung. Dann gerieten die weit über 500 Jahre alten Bäume in Vergessenheit. Nik trifft den Baumpfleger Antonio a Marca, der vor 25 Jahren die Kastanienbäume aus dem Dornröschenschlaf geweckt hat.

Bei Astano begibt Nik sich auf die Spuren des Tessiner Goldrauschs. Er erkundet ein verschlungenes Goldbergwerk, eines der letzten der Schweiz. Auch goldig sind die Zwillingsschwestern Angela und Giannina Tenti. Im pittoresken Bergdörfchen Bediglioria fertigen die beiden märchenhafte Marionetten an.

Der wohl bekannteste Tessiner Wein ist der Merlot. Der Malcantone ist die Wiege des Schweizer Merlot. In Castelrotto degustiert Nik Hartmann den feinen Tropfen. Ausserdem besucht er in der Sonnenstube der Schweiz die Sternwarte auf dem Monte Lema. So nah hat er die Sonne noch nie gesehen.

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