Val de Travers

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Val de Travers

Das Val de Travers ist ein Längstal im Neuenburger Jura. Es wird von der Areuse durchflossen, welche in den Neuenburgersee mündet . Der Talboden liegt im Schnitt auf 730 m.ü.M. Das Val de Travers wurde durch die Absinth-Produktion weltberühmt. Die Wälder und die vielen kleinen Quellen passen hervorragend zum Mythos der grünen Fee.

Seit dem 18. Jahrhundert ist das Val de Travers stark industrialisiert. In den Asphaltminen bei Travers wurde fast 300 Jahre lang ein kostbares Erz abgebaut: Naturasphalt. So entstand ein Labyrinth von unterirdischen Gängen und Stollen, mit einer Länge von fast 100 Kilometern. Die einstmals dominierende Uhrenindustrie ist heute praktisch nicht mehr vertreten. Das Tal hat über 10'000 Einwohner/innen, die grösste Ortschaft ist Fleurier, Hauptort ist aber das viel kleinere Môtiers.

Das landschaftliche Highlight des Tals ist der Creux du Van. Dieser natürliche Felskessel ist ca. 1200 Meter breit und 500 Meter tief. Die Gesamtlänge der Felswände, die etwa 160 Meter senkrecht abfallen, beträgt etwa vier Kilometer. Das Gebiet ist seit 1972 unter Schutz gestellt. Steinböcke, Gämsen und Luchse haben hier ihr Zuhause.

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