Zugerland – Niks Heimspiel

Eine Seeüberquerung bei zwölf Grad, Moränenlandschaften wie aus einer anderen Welt und alte Handwerkskunst im Gefängnis – das ist Nik Hartmanns Zugerland.

Für den Zuger beginnt sein Heimspiel buchstäblich in seinen vier Wänden. Wie jeden Morgen spaziert er von da aus mit seinem Hund durch den nahegelegenen Wald. Vor einigen Jahren hat er dort eine sagenumwobene Steinreihe entdeckt. Jetzt lüftet er dieses Mysterium. Später trifft er einen alten Bekannten auf dem Zugersee ­­– einer von nur noch fünf Berufsfischern. Weiter geht seine Reise über Cham und entlang der Lorze, ins Kloster Frauenthal. Er backt „Chröpfli“ mit den Schwestern, eine Spezialität aus dem Kloster. Er erfährt dabei, warum es die Schwestern mit 20 ins Kloster zog. Und warum sie es bis heute nie verlassen haben.

Am nächsten Morgen bricht Nik früh auf. Er wandert durchs Lorzentobel. Vor dem Ansturm der Schulklassen will er in den Höllgrotten bei Baar sein. Im hintersten Winkel der Tropfsteinhöhlen watet er durch den unterirdischen Grottensee. Er sucht Vater und Tochter der Familie Etter. Die beiden lagern dort nicht etwa ihren Kirsch, sondern Whiskeyfässer. Gemeinsam degustieren sie den edlen Tropfen. Niks Wanderung geht weiter über Neuheim zum Töff-Mechaniker Cheesy. Er bringt historische Zweiräder in Schuss. Mit Nik im Seitenwagen fährt er durch magische Möränenlandschaften. Schlussendlich bringt er Nik zur Strafanstalt Bostadel. In der Korbflechterei zeigen ihm Insassen, wie sie Korbwaren in alter Handwerkskunst fertigen.

Wieder in Freiheit hat Nik an seinem letzten Tag sein grosses Ziel noch vor sich: den Zugersee bei 12 Grad zu überqueren. Ob er das schafft? Schützenhilfe bekommt er von den Schwimmerinnen des Club Frosch aus Ägeri.