Fortschritt - made in Africa

  • Donnerstag, 6. April 2017, 22:25 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 6. April 2017, 22:25 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Freitag, 7. April 2017, 17:00 Uhr, SRF info
    • Samstag, 8. April 2017, 9:55 Uhr, SRF info
    • Sonntag, 9. April 2017, 8:00 Uhr, SRF info
    • Sonntag, 9. April 2017, 11:00 Uhr, SRF info

Afrika ist mehr als nur Herkunftsort schlechter Nachrichten: Afrika ist mindestens ebenso auch innovativ, produktiv und zunehmend selbstbewusst. Ein tragende Rolle in dieser Entwicklung haben vielerorts die Frauen. Fortschritt – made in Africa!

Hungersnöte, Bürgerkriege, Seuchen und Korruption sind die dominierenden Themen in der Berichterstattung westlicher Medien aus Afrika - gerade in diesen Tagen, wo eine Hungerkatastrophe am Horn von Afrika droht. Kaum Platz finden daneben Meldungen über positive Entwicklungen auf dem Kontinent. #SRFglobal zeigt ein Afrika jenseits von Not und Elend.

Noch liegt der Kontinent da wie eine Brache, aber der Aufbruch ist spürbar. Der zweitgrösste Erdteil mit seinen 1,1 Milliarden Menschen in 54 Ländern ist nicht nur ein riesiger Markt, sondern ein Eldorado für Innovation und Kreativität. Die Bedürfnisse der Bevölkerung sind immens: Nahrung, Kleidung, Unterkunft, Energie, Transport, Kommunikation. Immer mehr davon werden von lokalen Unternehmen gedeckt, darunter einer Vielzahl von Start ups. Sie entwickeln Dinge wie Schultornister mit Solarzellen, die den Schülern nach Einbruch der Dunkelheit noch Licht geben für Hausaufgaben. Oder Seifen gegen Malaria. Drohnen zum Medikamenten- und Blutkonserventransport. Apps für den Zahlungsverkehr, zum Hausaufgaben machen, um das eigene Gehör zu testen...

Vielerorts sind Frauen die treibende Kraft hinter dieser Entwicklung. Florian Inhausers Gesprächspartner sind diesmal ausschliesslich Frauen.

  • Hadjara Cissé, Journalistin und Moderatorin bei DTV Senegal: «Die Jugend Afrikas wartet heute nicht mehr mit verschränkten Armen auf Hilfe von aussen. Sie sucht eigene Lösungen für einen besseren Alltag.»
  • Cristina Karrer, Afrikakorrespondentin SRF: «Afrikas Mittelklasse wächst. Die Menschen haben besseren Zugang zu Bildung und die junge Generation nutzt sämtliche Möglichkeiten des digitalen Zeitalters.»
  • Katharina Deuber, TV-Journalistin NZZ Format: «Nach dem Genozid in Ruanda war das Land völlig zerstört. Die Frauen bauten es wieder auf und haben seither eine andere Stellung in der Gesellschaft. Ruanda ist heute das Land mit dem weltweit höchsten Frauenanteil im Parlament.»

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Daniel Blickenstorfer