Best of «Sternstunden»: Meret Oppenheim

  • Sonntag, 3. August 2014, 11:55 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Sonntag, 3. August 2014, 11:55 Uhr, SRF info
  • Wiederholung:
    • Montag, 4. August 2014, 0:15 Uhr, SRF info
    • Dienstag, 5. August 2014, 13:00 Uhr, SRF info
    • Samstag, 9. August 2014, 9:55 Uhr, SRF 1
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Meret Oppenheim war eine der ungewöhnlichsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts: verrückte Wirklichkeiten, demontierte Gewohnheiten, abgründiger Humor – ein eigener Surrealismus. Das Filmporträt von Daniela Schmidt-Langels gibt einen differenzierten Einblick in Oppenheims Schaffen und Biografie.

1913 in Berlin geboren, in Basel und im Jura aufgewachsen, ging Meret Oppenheim mit 18 Jahren nach Paris, lernte die Surrealisten um André Breton, Alberto Giacometti, Marcel Duchamp und Max Ernst kennen, machte Aktaufnahmen mit May Ray und wurde mit 22 Jahren weltberühmt, als das New Yorker Museum of Modern Art ihr Kunstwerk «Frühstück in Pelz» kaufte.

Die «Pelztasse» war jedoch bloss eine Facette der Schweizer Künstlerin. Wie kaum eine andere Künstlerpersönlichkeit hat Meret Oppenheim zeitlebens experimentiert und immer wieder Neues in Angriff genommen.

Buchhinweise:

  • Lisa Wenger und Martina Corgnati (Herausgeberinnen): «Meret Oppenheim – Worte nicht in giftige Buchstaben einwickeln». Das autobiografische Album «Von der Kindheit bis 1943» und unveröffentlichte Briefwechsel. Scheidegger & Spiess, Zürich 2013.
  • Meret Oppenheim: «Warum ich meine Schuhe liebe». Herausgegeben von Christiane Meyer-Thoss. Insel, Berlin 2013.

Als Sommerprogramm 2014 zeigt SRF die Highlights aus den Sternstunden Religion, Philosophie und Kunst.