Cinema Futures - die digitale Revolution des Kinos

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Während heute in Hollywood zum 90. Mal die Oscars vergeben werden, verändert sich der Kinofilm radikal: Statt eine Rolle abzuspulen, wird ein Film heute per Klick gestartet. Doch die digitale Technologie eignet sich kaum, um Filme langfristig zu sichern. Stirbt das Kino, oder verändert es sich nur?

Die digitale Revolution erreichte den Kinofilm spät und wurde hauptsächlich als technologischer Fortschritt gefeiert. Vieles ist heute im Zeitalter des «Fake» digital möglich - eine 18-jährige Schauspielerin kann in Aussehen und Gestik digital «eingefroren» werden und eine Karriere lang wie 18 Jahre jung wirken.

In einer Zeit aber, wo analoge Filmstreifen durch ständig wechselnde Speicherformate ersetzt werden, geht es um wesentlich mehr: Was passiert mit den Bildern und Erinnerungen an aktuelle und vergangene Zeiten in den kommenden Jahren und Jahrzehnten?

Droht ein massiver Verlust des kollektiven audiovisuellen Gedächtnisses? Am Tag der 90. Verleihung der Oscars erkundet Michael Palm in der «Sternstunde Kunst» die Brennpunkte des Wandels und spricht mit Regisseuren und Künstlerinnen wie Martin Scorsese, Christopher Nolan und Tacita Dean über die Zukunft von Film und Kino.