Friedrich Glauser - ein filmisches Porträt

Friedrich Glauser - ein filmisches Porträt

Der Fremdenlegionär, Schriftsteller, Dadaist und Morphinist Friedrich Glauser (1896 bis 1938) verbrachte viele Jahre in der Psychiatrischen Klinik Münsingen. Dort zog er Bilanz über sein Dasein.

Eindrückliche Zeichnungen von Hannes Binder, verwoben mit Textpassagen aus Glausers Werk, fiktiven Szenen, Fotos und Zeugenaussagen geben einen intimen Einblick in dessen Leben und Werk: seine Kindheit in Wien, der strenge Vater, der ihn überhaupt nicht versteht, die Mutter, die stirbt, als Glauser vier Jahre alt ist und die er sein Leben lang vermisst. Mit seiner grossen Liebe, der Psychiatriepflegerin Berthe Bendel, macht er sich auf die Flucht. Er will ein neues Leben beginnen, doch die Vergangenheit holt ihn ein. Schliesslich stirbt er, erst 42jährig, einen Tag vor der geplanten Hochzeit.

Christoph Kühn zeichnet das rastlose Leben zwischen Genie und Wahnsinn des grossen Schweizer Schriftstellers nach. Eine Fernsehpremiere.