Petra - Wunder in der Wüste

Vor 200 Jahren entdeckt der Basler Orientalist Johann Ludwig Burckhardt alias Scheich Ibrahim die jordanische Wüstenstadt Petra, die lange Zeit in Vergessenheit geraten war. Mit den Schweizer Archäologen Ueli Bellwald und Stephan Schmid begibt sich der Filmautor Christian Walther auf seine Spuren.

Auf dem Weg nach Kairo kommt Johann Ludwig Burckhardt (1784 bis 1817) im Sommer 1812 südöstlich des Toten Meeres an gewaltigen, in den roten Fels gehauenen Grabkammern vorbei und beschreibt sie - es sind Teile von Petra, der Hauptstadt der Nabatäer, eines mysteriösen Nomadenvolks, das vor über 2000 Jahren sesshaft wurde und mitten in der Wüste eine blühende Stadt baute.

In Jordanien ist Johann Ludwig Burckhardt fast ein Nationalheiliger, sagt Ueli Bellwald im Dokumentarfilm; er könne als eigentlicher Begründer des jordanischen Tourismus bezeichnet werden.

Hinweise:

Im Antikenmuseum Basel ist noch bis Mitte März 2013 die Ausstellung zur Wüstenstadt Petra zu sehen.

Im Basler Museum zum Kirschgarten, dem Elternhaus Burkhardts, läuft parallel dazu die Ausstellung «Scheich Ibrahims Traum», in der Schätze aus der Textil- und Schmucksammlung von Widad Kamel Kawar zu sehen sind.
 

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