ARGERICH – Bloody Daughter

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Die Pianistin Martha Argerich umgibt etwas Geheimnisvolles, sie gewährt kaum Interviews. Nur ihre Tochter Stéphanie durfte mit einer Kamera ganz nah heran an ihre Mutter, die „Göttin“. Ihr Film ist ein intimes Familienporträt und eine packende Reise ins Matriarchat Argerich.

Stéphanie Argerich wuchs auf als Tochter zweier Koryphäen der klassischen Musik, Martha Argerich und Stephen Kovacevich, beide Pianisten. Dies bettete sie keineswegs auf Rosen, wie sie selbst sagt: «Man wächst mit legendären Vorbildern auf, und diese werden von einer Leidenschaft verzehrt, welche nicht viel Raum für ein Familienleben lässt.»

Der Dokumentarfilm «Bloody Daughter» legt Zeugnis ab vom schwierigen Weg der Tochter zum Ziel der Selbstbehauptung. Doch für ihren Dokumentarfilm hatte sie einen persönlichen Zugang zur äusserst medienscheuen Pianistin. Stéphanie Argerich ist ein sehr intimes und mehrfach preisgekröntes Porträt gelungen. Es zeigt Martha Argerichs tiefe Leidenschaft für die Musik, ihr wildes Leben, die Beziehung zu den drei Töchtern und das Älterwerden.

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