Der fliegende Holländer am Opernhaus Zürich

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In der vielgelobten Inszenierung von Andreas Homoki zeigt SRF 1 eine der erfolgreichsten Opern Richard Wagners: «Der fliegende Holländer». Der neue Intendant des Opernhaus Zürich gibt mit einer Starbesetzung sein Regie-Debüt in Zürich.

«Der fliegende Holländer»  ist die Geschichte einer Geistergestalt zwischen Leben und Tod, verstrickt in Abenteuer, geplagt von unerfüllbarer Liebe und tragischen Verlusten. Wie zeitlos dieser Opernstoff ist, zeigt ein zeitgenössiches Pendant zu Wagners «Holländer»: Jack Sparrow aus «Pirates of the Carribean». Die Piratenfilmreihe mit Johnny Depp in der Hauptrolle vergoldet seit einem Jahrzehnt regelmässig die Kinokassen auf der ganzen Welt.

Richard Wagner erkannte im Titelhelden einen Revolutionär, der die Weltordnung umstürzen will, auch wenn er dafür mit einem schrecklichen Fluch bestraft wird. So darf er nur noch alle sieben Jahre an Land, und erlösen kann ihn nur eine Frau, die ihm unbedingte Treue schwört.

Andreas Homoki hat den «Fliegenden Holländer» am Opernhaus Zürich hervorragend besetzt: Die deutschen Sopranistin Anja Kampe spielt Senta, die Geliebte des Seefahrers; der finnische Bass und Zürcher Lokalmatador Matti Salminen mimt Sentas Vater Daland. Die Titelrolle des «Holländers» verkörpert der wuchtige walisische Bassbariton Bryn Terfel, der zum ersten Mal in Zürich singt.

Ein besonderes Online-Angebot reichert die Opernübertragung auf SRF 1 an: Auf der Kulturplattform srf.ch/kultur ist neben der Oper zeitgleich zu erleben, was alles hinter den Kulissen der Opernaufführung passiert. Sandra Studer ist backstage unterwegs und vermittelt einen Einblick, was es alles braucht, damit das Gesamtkunstwerk Oper auf der Bühne funktioniert. Spontane Gespräche mit Technikern, Sängerinnen und Sängern runden das Online-Angebot ab.

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