Die drei Tenöre – ein Quantensprung in der Geschichte der Klassik

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Eine Milliarde Menschen sahen die drei Startenöre Plàcido Domingo, Luciano Pavarotti und José Carreras am 21. Juni 1990 bei ihrem ersten gemeinsamen Auftritt in Rom. Der Event löste einen Boom aus und gilt als Quantensprung in der Vermarktung von klassischer Musik.

Böse Zungen sagen, der Tormangel an der Fussball-WM in Italien habe den drei Tenören das Terrain geebnet. So sei das Powertrio der Vokalakrobaten plötzlich als viel spektakulärer wahrgenommen worden als der Sportanlass neben dem historischen Konzert. Fest steht, dass ein Milliardenpublikum die drei Tenöre bei ihrem Konzert mit Dirigent Zubin Mehta in den Caracalla-Thermen von Rom verfolgte. Die zeitnah hinterher erschienene CD des Ereignisses erzielte fast schockierend hohe Verkaufszahlen. SRF1 zeigt einen kurzen Ausschnitt des Konzerts anschliessend an den Dokumentarfilm «Klassik für alle».