Die Fabelwelten der Anna Prohaska

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Sie ist eine der auffallendsten Stimmen der Klassikwelt: Die Sopranistin Anna Prohaska betört mit Natürlichkeit, einer gehörigen Portion Eigensinn und ihrer wendigen, kraftvollen Stimme. Als erfrischende Antidiva ist sie wie berufen, das klassische Repertoire zu entstauben.

Der Porträtfilm «Die Fabelwelten der Anna Prohaska» zeigt die Sopranistin auf einem Streifzug durch ihren Alltag in Berlin: da, wo sie im Rammstein-Shirt joggen geht, wo sie zwischen Proben einkauft. Gleichzeitig ist er ein rauschendes Fest der Barockmusik und inszeniert Anna Prohaska mit Vivaldis Eifersuchtsarie «Alma Opressa» auf dem Bahnhof Berlin-Alexanderplatz, Händels «Tornami» oder mit dem herzzerreissenden Lamento von Monteverdi in albtraumhafter Kulisse. Zwischen Hoch- und Popkultur unterscheiden mag Anna Prohaska nicht. In ihrem Herzen haben Heavy Metal oder Dark Wave Platz neben Händel und Vivaldi.

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