Gedenkkonzert für Claudio Abbado

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Mit dem Tod von Claudio Abbado verlor das Lucerne Festival Orchestra sein Herz. Nun gedenken die Musikerinnen und Musiker, die sich jeweils im Sommer zu unvergesslichen Konzertereignissen trafen, ihres Orchestergründers und Freunds.

Sie spielen erstmals unter Andris Nelsons, der Abbado dieses Jahr ersetzt, ein musikalisches Highlight, das Abschied und Aufbruch zugleich bedeutet.
Schuberts Unvollendete erklang, als Claudio Abbado zum letzten Mal das Lucerne Festival Orchestra leitete. Wenn das Orchester der Freunde am 6. April 2014 sein Gedenkkonzert für Abbado mit diesem Werk eröffnet, bleibt das Dirigentenpodium leer. Dann gibt Dirigent Andris Nelsons seine mit Spannung erwartete Premiere mit dem Orchester, das er als Ersatz für Abbado dieses Jahr leiten wird.

Der aus Lettland stammende Nelsons gilt als Überflieger. Er begeistert Publikum und Kritik durch seine mitreissende, energiegeladene Art des Dirigierens. Erst 35-jährig, hat der designierte Musikdirektor des Boston Symphony Orchestra bereits mit fast allen grossen Orchestern der Welt zusammengearbeitet. Andris Nelsons traut man die schwierige Aufgabe zu, in der Nachfolge Abbados auch die Musikerinnen und Musiker des LFO mitreissen zu können.

Sandra Studer führt durch das Programm des Gedenkkonzerts mit Musik von Schubert, Berg und Mahler. Und sie trifft den Shooting Star Andris Nelsons zum Gespräch über die anspruchsvolle Mission in Luzern.

Das Programm des Gedenkkonzertes im Einzelnen: Den Auftakt macht das Allegro moderato aus Franz Schuberts «Sinfonie Nr. 7 in h-Moll», der Unvollendeten. Als zweites Werk spielt das Lucerne Festival Orchestra Alban Bergs Violinkonzert «Dem Andenken eines Engels» mit der Solistin Isabelle Faust. Den Höhepunkt des Konzerts setzt das Finale von Gustav Mahlers «Sinfonie Nr. 3 in d-Moll».