L’Opéra de Paris – der Gewinner des Schweizer Filmpreises 2018

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Dem Schweizer Regisseur Jean-Stéphane Bron («Mais im Bundeshuus») ist erneut ein Coup gelungen. «L’Opéra de Paris» erschliesst das pulsierende Universum Oper und lässt einen hautnah erleben, wie nur durch den Totaleinsatz aller Kräfte eine Traumwelt von Musik und Tanz entstehen kann.

Jean-Stéphane Brons filmischer Blick ist einzigartig. In «Mais im Bundeshuus» durchleuchtete er das Innenleben des Polit-Lobbyings. In «L’Opéra de Paris» reist er in den Mikrokosmos des prestigeträchtigen Musiktempels mit dem Schweizer Chefdirigenten Philippe Jordan.

Bron zeigt die Oper nicht als abgehobene Traummaschine, sondern als Spiegel der Gesellschaft: Streiks lassen um ein Haar Premieren platzen; ein junger Bariton schafft es aus der russischen Provinz ins Rampenlicht; ein echter Stier auf der Bühne lässt Chorsänger erbleichen. Brons Dokumentation wurde eben mit dem Schweizer Filmpreis 2018 ausgezeichnet.

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