Musikalisches Goodbye für «Funky Claude»

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Am 8. Februar 2013 nahm ein gutes Dutzend von bekannten Musikerinnen und Musikern Abschied von Claude Nobs, dem Gründer des Jazz Festival Montreux. SRF zeigt die besten Momente des Gedenkkonzerts.

Claude Nobs hatte schon zu Lebzeiten gewünscht: «Wenn ich einmal die Erde verlasse, möchte ich, dass ihr eine gute Flasche Rotwein öffnet und euch guter Musik widmet». 5000 Fans pilgerten nach Montreux, um bei diesem memorablen Konzert dabei zu sein.

Sophie Hunger eröffnete am Flügel den Abend. Amy Macdonald war «stolz, am Abschied dabei gewesen zu sein». Stephan Eicher trug ein eindringliches Lied vor, nur von seiner Gitarre begleitet. Dieter Meier und Andreas Vollenweider reisten mit eigener Band an. Marc Sway, Philipp Fankhauser und Michael von der Heide sangen in Begleitung der Pepe Lienhard Band. Klassik-Star Barbara Hendricks gedachte Claude Nobs, der sie 1994 als Jazzsängerin lanciert hatte. Paolo Nutini und Lokalmatador Bastian Baker verabschiedeten sich von ihrem Förderer.

Claude Nobs galt als einer der letzten grossen Impressionarios seiner Zunft: Er war ein leidenschaftlicher Festivaldirektor, mit untrüglichem Spürsinn für musikalische Trends. Und er war ein begnadeter Gastgeber, der selbst schwierigste Künstler wie Nina Simone oder Miles Davis gewinnen konnte. «Er ist one of a kind», sagt Andreas Vollenweider. «Es gibt ihn nur einmal. Und jetzt fangen alle an zu merken, dass er im Grunde unersetzlich ist.»

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