Adorno, Marcuse und Co. - Die Vordenker der 68er-Bewegung

  • Sonntag, 29. April 2018, 11:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Sonntag, 29. April 2018, 11:00 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Montag, 30. April 2018, 0:35 Uhr, SRF info
    • Montag, 30. April 2018, 3:40 Uhr, SRF 1
    • Dienstag, 1. Mai 2018, 12:00 Uhr, SRF info
    • Mittwoch, 2. Mai 2018, 5:30 Uhr, SRF 1
    • Samstag, 5. Mai 2018, 8:40 Uhr, SRF info

Vor 50 Jahren rebellierte die Jugend. Viele beriefen sich dabei auf Philosophen wie Theodor W. Adorno oder Herbert Marcuse. Warum eigentlich? Und was haben uns diese Denker heute noch zu sagen? Ein Gespräch mit dem Historiker und Philosophen Philipp Felsch über die Meisterdenker von damals.

1968 steht für eine gesellschaftliche und politische Umbruchszeit. Ausgehend von der Bürgerrechtsbewegung der Schwarzen in den USA und den weltweiten Protesten gegen den Vietnamkrieg entstand eine linke Studentenbewegung, die auch in Europa viele junge Menschen zu begeistern vermochte. Ein neues Lebensgefühl entstand, gepaart mit politischem Veränderungswillen und einer flammenden Neugier nach Theorie. Gesellschaftskritische Inspiration fanden die 68er in den Texten von Theodor W. Adorno und Herbert Marcuse, zwei Philosophen der von Karl Marx und Sigmund Freud beeinflussten Kritischen Theorie.
Wer waren die Vordenker von 1968? Was wollten sie? Und was haben sie uns heute noch zu sagen? Yves Bossart im Gespräch mit dem Historiker und Philosophen Philipp Felsch, Autor des Bestsellers «Der lange Sommer der Theorie. Geschichte einer Revolte 1960-1990».
Literatur:

  • Philipp Felsch: «Der lange Sommer der Theorie. Geschichte einer Revolte 1960-1990». 2015
  • Norbert Frei: «1968, Jugendrevolte und globaler Protest». 2008
  • Rolf Wiggershaus: «Die Frankfurter Schule». 2010

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