Ágnes Heller: Jahrhundertzeugin und Kämpferin für die Freiheit

  • Sonntag, 28. Mai 2017, 11:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Sonntag, 28. Mai 2017, 11:00 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Montag, 29. Mai 2017, 0:10 Uhr, SRF info
    • Montag, 29. Mai 2017, 3:10 Uhr, SRF 1
    • Dienstag, 30. Mai 2017, 12:00 Uhr, SRF info
    • Mittwoch, 31. Mai 2017, 5:30 Uhr, SRF 1
    • Samstag, 3. Juni 2017, 8:50 Uhr, SRF 1

Die ungarische Philosophin Ágnes Heller ist eine der letzten Zeitzeuginnen des 20. Jahrhunderts. Sie hat als Jüdin den Holocaust und den Stalinismus miterlebt und gilt heute als eine der wichtigsten Philosophinnen der Gegenwart. Ein Gespräch über den Sinn des Lebens und die Liebe zur Freiheit.

Ágnes Heller wurde 1929 als Jüdin in Budapest geboren und musste als Jugendliche den zweiten Weltkrieg miterleben. Ihr Vater wurde in Auschwitz getötet, sie selbst entkam dem Tod nur durch Zufall, zusammen mit ihrer Mutter.

Auf die erste Hölle des Nationalsozialismus folgte bald die zweite: der Stalinismus. Die damals überzeugte Marxistin erlebte, wie aus einer guten Idee grausame Politik gemacht wurde.

Heute kämpft die 88-Jährige für mehr Freiheit und erhebt ihre Stimme gegen Viktor Orban, den Ministerpräsidenten Ungarns. Sie kritisiert den zunehmenden Abbau der liberalen Demokratie in Ungarn und sieht in Orban einen gefährlichen Machtmenschen.

Mit Yves Bossart blickt sie auf ihr bewegtes Leben und verrät, was sie antreibt.

Buchhinweis:

  • Ágnes Heller: Von der Utopie zur Dystopie. Was können wir uns wünschen? Edition Konturen 2016.

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