Arundhati Roy: Indiens Kämpferin für die Unterdrückten

  • Sonntag, 17. September 2017, 11:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Sonntag, 17. September 2017, 11:00 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Montag, 18. September 2017, 0:20 Uhr, SRF info
    • Dienstag, 19. September 2017, 12:00 Uhr, SRF info
    • Mittwoch, 20. September 2017, 5:30 Uhr, SRF 1
    • Samstag, 23. September 2017, 8:45 Uhr, SRF 1

Sie kennt kein Pardon. Die indische Schriftstellerin und Sozialaktivistin Arundhati Roy kämpft mit spitzer Feder für Aussenseiter und gegen Unterdrückung. Im Gespräch mit Yves Bossart verrät sie, warum sie Angst hat um ihr Land und was der Westen von der grössten Demokratie der Welt lernen kann.

Ihr erster Roman «Der Gott der kleinen Dinge» erschien vor 20 Jahren. Ein Welterfolg. Nun legt sie ihren zweiten Roman vor: «Das Ministerium des äussersten Glücks». Dazwischen hat sich die Globalisierung- und Kapitalismuskritikerin als Kämpferin für die Aussenseiter und Unterdrückten engagiert und ist zum schlechten Gewissen Indiens avanciert. Sie erhob ihre Stimme für die «Adivasi», die indigene Bevölkerung Indiens, ebenso wie für die «Dalits», die sogenannt «Unberührbaren» des indischen Kastenwesens. Sie verurteilte die nukleare Aufrüstung, kritisierte den Hindu-Nationalismus unter Premierminister Narendra Modi und entzauberte den Mythos um Mahatma Gandhi. Welche Zukunft sieht die indische Schriftstellerin und Sozialaktivistin für ihr Land? Wo steht die grösste Demokratie der Welt siebzig Jahre nach der Unabhängigkeit? Und was kann der Westen von Indien lernen?

Literatur:
Arundhati Roy: «Der Gott der kleinen Dinge». S. Fischer Verlag, 2017 (1997)
Arundhati Roy: «Das Ministerium des äussersten Glücks». S. Fischer Verlag, 2017

Hier können Sie die Sendung im englischsprachigen Originalton anschauen.

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