Auf philosophischer Space-Odyssee mit Professor Moore

Ben Moore ist der Popstar unter den Astrophysikern. Der Wissenschaftler brilliert nicht nur im Hörsaal. Mit seinen Büchern findet er ein breites Publikum, und als Musiker verbindet er Klänge aus dem Universum mit Elektropop. Barbara Bleisch trifft ihn zu einer philosophischen Reise ins All.

Gott hält der in Zürich lebende Brite für keine besonders gute Idee. Als Astrophysiker traut Ben Moore nur den Naturgesetzen und strikten Beweisen. Ideen wie die Seele oder Gott haben in seinem Universum keinen Platz. Daraus folgt auch, dass das Weltall und unser Treiben auf dem Planet Erde letztlich zwecklos sind.

Trostlos findet der preisgekrönte Wissenschaftler das aber nicht, denn das Leben ist viel zu schön, um Trübsal zu blasen. Ausserdem gibt es viele Rätsel zu lösen, auf die wir dereinst eine Antwort finden könnten – etwa die Fragen, ob es im Universum noch anderes Leben gibt und wohin wir auswandern könnten, wenn es auf der Erde zu unwirtlich wird.

Barbara Bleisch unternimmt mit Ben Moore eine philosophische Reise durchs Weltall und versucht zu verstehen, woran ein Astrophysiker glaubt.
Literatur:

  • Ben Moore: Elefanten im All. Unser Platz im Universum. Kein&Aber 2012.
  • Ben Moore: Da draussen. Leben auf unserem Planeten und anderswo. Kein&Aber 2014.
  • Ben Moore und Katharian Blansjaar: Gibt es auf der dunklen Seite vom Mond Aliens?, Kein&Aber 2017.

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