Daniel Barenboim: Über die grosse Kunst des Zuhörens

  • Sonntag, 20. August 2017, 11:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Sonntag, 20. August 2017, 11:00 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Montag, 21. August 2017, 0:15 Uhr, SRF info
    • Montag, 21. August 2017, 2:30 Uhr, SRF 1
    • Dienstag, 22. August 2017, 12:00 Uhr, SRF info
    • Mittwoch, 23. August 2017, 5:20 Uhr, SRF 1
    • Samstag, 26. August 2017, 8:45 Uhr, SRF 1

Daniel Barenboim ist der Tausendsassa unter den Stardirigenten. Seine Musik berührt nicht nur, sondern bewegt verhärtete Fronten – etwa wenn er Musiker aus Israel und Palästina im Orchester vereint. Warum zu grosser Musik die Kunst des Zuhörens gehört. Ein Gespräch mit Barbara Bleisch.

Daniel Barenboim, in Argentinien als Sohn russischer Juden geboren und in Israel aufgewachsen, sorgte bereits mit 7 Jahren als Wunderkind auf dem Klavier für Furore. Später zog es ihn vom Konzertflügel auf die Dirigentenpodien der Spitzenorchester.

Dem Maestro geht es dabei stets um mehr als blosse Ästhetik: Er denkt das politisch Undenkbare und lässt zum Beispiel in seinem West-Eastern Divan Orchestra Nachwuchstalente aus Israel und Palästina gemeinsam auftreten. Barenboim wird deshalb – als einziger Musiker – auch immer wieder als Anwärter für den Friedensnobelpreis gehandelt. Im Gespräch mit Barbara Bleisch spricht er darüber, wie wir mit Musik nicht nur das Hören, sondern auch das Zuhören lernen.

Wiederholung vom 04.12.2016

Literatur:

  • Daniel Barenboim: Klang ist Leben. Die Macht der Musik, Pantheon Verlag München 2008.

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