David Graeber: Wir bürokratisieren uns zu Tode

  • Sonntag, 1. Mai 2016, 11:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Sonntag, 1. Mai 2016, 11:00 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Montag, 2. Mai 2016, 0:10 Uhr, SRF info
    • Dienstag, 3. Mai 2016, 12:00 Uhr, SRF info
    • Mittwoch, 4. Mai 2016, 5:30 Uhr, SRF 1
    • Samstag, 7. Mai 2016, 8:40 Uhr, SRF 1

Der Anthropologieprofessor und Anarchist David Graeber sagt der Bürokratie den Kampf an. Zum Tag der Arbeit verwickelt Stephan Klapproth den Vordenker der Occupy-Bewegung in ein Gespräch über überflüssige Jobs, schädlichen Amtsschimmel und die Frage, ob wir ohne Staat besser leben würden.

Er hat nicht weniger im Sinn, als die Welt aus ihren festgezurrten Angeln zu heben: 2012 argumentierte der Anthropologe David Graeber in seinem Bestseller «Schulden: Die ersten 5000 Jahre», dass Schulden nicht zwingend zurückgezahlt werden müssen.

Nun rüttelt der bekennende Anarchist mit seinem neuen Buch «Bürokratie: Die Utopie der Regeln» an der intransparenten und überfrachteten Bürokratie, ja er hält viele Arbeitsplätze des mittleren Managements für «Bullshit-Jobs», die man streichen könnte. Nicht zuletzt ist der Mitbegründer der Occupy-Bewegung überzeugt, dass wegen des tonangebenden Neoliberalismus nur wenige Superreiche profitierten und die Ansprüche der übrigen 99 Prozent ignoriert würden.

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