Gräuel und Kunst – Wo liegen die Grenzen des Ästhetischen?

  • Sonntag, 6. April 2014, 11:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Sonntag, 6. April 2014, 11:00 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Samstag, 8. März 2014, 12:00 Uhr, SRF info
    • Sonntag, 9. März 2014, 5:30 Uhr, SRF 1
    • Mittwoch, 12. März 2014, 8:40 Uhr, SRF 1

Kann man ein Kunstwerk schaffen über etwas wie den Völkermord in Ruanda, der sich 2014 zum 20. Mal jährt? Wo liegen die Grenzen des Ästhetischen? Juri Steiner spricht mit der Philosophin Juliane Rebentisch und dem Autor-Regisseur Milo Rau, der den Genozid zu einem Theater-Welterfolg verarbeitete.

Die dokumentarisch scheinenden Theaterinszenierungen und Filme des 1977 in Bern geborenen Milo Rau stossen international auf grosse Resonanz und sind wegen ihrer naturalistischen und ungewohnten Art umstritten. Rau nimmt sich schwere Themenkomplexe und Konflikte vor, stellt in sogenannten Reenactments Gerichtsfälle nach, wie jene des Ehepaars Ceausescu oder des Massenmörders Breivik.

Das Gespräch mit Rau und der Philosophin Juliane Rebentisch, die sich mit der Beziehung von Ästhetik und Philosophie auseinandersetzt, lotet die Ästhetisierung der Lebenswelt, von Ethik und Politik aus.