Hundert Jahre Albert Camus

Albert Camus, der französische Denker des Absurden, hätte dieses Jahr seinen 100. Geburtstag gefeiert. «Zeit»-Kritikerin Iris Radisch und NZZ-Feuilletonchef Martin Meyer haben ihm zum Jubiläum ein Buch gewidmet und unterhalten sich mit Jury Steiner über den «Dandy der Philosophie».

1960 kam Albert Camus bei einem Verkehrsunfall ums Leben. Schon zuvor bot ihm die Welt wenig Anlass zur Freude: Das Böse, das Absurde, der Tod und die Skepsis ziehen sich als Leitmotive durch sein Werk. Die Kunst schien ihm die einzig mögliche Befreiung aus den Zumutungen der Existenz.

Camus revoltierte gegen die leere Betriebsamkeit des Lebens. Mit Ironie und Zuversicht stellte er die zentralen Fragen des Menschseins: «Sich entscheiden, ob das Leben es wert ist, gelebt zu werden oder nicht, heisst auf die Grundfragen der Philosophie antworten.»

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