Klaus Maria Brandauer über die Rolle seines Lebens

Klaus Maria Brandauer gehört zu den bedeutendsten Schauspielern im deutschsprachigen Raum. Seit über fünfzig Jahren spielt sein Leben auf der Bühne. Barbara Bleisch spricht mit ihm über Rollenspiele, die Sehnsucht nach Echtheit und das Leben als Theater.

Er gab den Bösewicht Max Largo im James-Bond-Film «Sag niemals nie», spielte Hendrik Höfgen in der oscarprämierten Verfilmung von «Mephisto» und Meryl Streeps ungeliebten Ehemann in «Jenseits von Afrika». Wirklich zu Hause fühlt sich der deutsch-österreichische Schauspieler Klaus Maria Brandauer allerdings auf der Theaterbühne, etwa als Hamlet oder als König Lear.

Doch wie geht das eigentlich: in andere Rollen schlüpfen? Kann ein guter Schauspieler auch sich selbst spielen? Und was heisst es, im wahren Leben sich selbst zu sein?

Barbara Bleisch spricht mit dem Shakespeare-Liebhaber, der zurzeit Artist in Residence des Zürcher Kammerorchesters ist, über die Welt als Bühne und über die Suche nach Echtheit in den Rollen, die einem das Leben aufgibt.

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