Matthieu Ricard – vom Wissenschaftler zum buddhistischen Mönch

  • Sonntag, 5. Juli 2015, 11:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Sonntag, 5. Juli 2015, 11:00 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Montag, 6. Juli 2015, 2:30 Uhr, SRF 1
    • Dienstag, 7. Juli 2015, 12:00 Uhr, SRF info
    • Mittwoch, 8. Juli 2015, 5:30 Uhr, SRF 1
    • Samstag, 11. Juli 2015, 8:40 Uhr, SRF 1

Er stand vor einer glänzenden Karriere als Wissenschaftler, doch er zog das spartanische Mönchsleben im Himalaja vor. Seine Wahl gab ihm Recht: Neuropsychologen sagen, keiner habe ein so heiteres Gemüt wie er. Barbara Bleisch fragt den berühmten buddhistischen Mönch nach seinem Rezept.

Er forschte als junger Mann am Institut Pasteur unter Nobelpreisträger François Jacob und galt als vielversprechender Molekularbiologe seiner Generation. Doch vor über vierzig Jahren kehrte der Franzose Matthieu Ricard der Wissenschaft den Rücken und verschenkte all sein Hab und Gut.
Seither lebt er als buddhistischer Mönch im Himalaja, schreibt Bestseller über Glück und Meditation, amtet als Übersetzer des Dalai Lama und hat sich einen Namen als Fotograf gemacht. Ganz abgewendet von der Wissenschaft hat er sich aber nicht - zum Beispiel wenn er im Kernspintomografen meditiert und seine Gehirnströme messen lässt, die zeigen: Meditieren macht offenbar glücklich.
Doch weshalb genau? Warum plädiert der Mönch für uneigennützige Liebe, warnt aber vor zu viel Empathie? Ist sein Konzept des Altruismus auch eine Lösung für ein neues ökonomisches Denken, das Nutzenmaximierung und Mitgefühl vereint? Und können auch Tiere Erleuchtung erfahren?

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