Glauben, Leben, Sterben – Menschen im Dreissigjährigen Krieg 2/2

  • Sonntag, 1. Juli 2018, 10:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Sonntag, 1. Juli 2018, 10:00 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 4. Juli 2018, 11:00 Uhr, SRF info
    • Samstag, 7. Juli 2018, 7:30 Uhr, SRF info
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Mit dem Prager Fenstersturz beginnt 1618 der Dreissigjährige Krieg. Der letzte grosse Religionskrieg in Europa weitet sich zu einem Flächenbrand aus. Ein zweiteiliges Doku-Drama taucht in die Geschehnisse ein und lässt anhand von überlieferten Zeugnissen fünf Menschen erzählen.

Warum hat Ringen um die richtige Konfession zu einem solchen Gemetzel geführt? Die Brutalität, die Not und das Elend, die der Krieg über das Land brachte, sind heute kaum mehr vorstellbar. Erst nachdem Millionen Menschen gestorben sind und der halbe Kontinent verwüstet ist, können sich Europas Katholiken und Protestanten im Westfälischen Frieden auf eine neue Ordnung des Zusammenlebens einigen.

Menschen aus dieser Zeit haben Spuren und Zeugnisse hinterlassen. Der zweiteilige Film «Glauben, Leben, Sterben - Menschen im Dreissigjährigen Krieg» lässt anhand von Tagebüchern und Berichten fünf Menschen erzählen, wie sie diesen Krieg erlebt und erlitten haben. Im zweiten Teil ist dies der Söldner Peter Hagendorf aus Zerbst, der sich mal im einen und mal im anderen Heer verdingt, und die Nonne Klara Staiger, die versucht, ihr Kloster zu retten, das immer wieder von Neuem überfallen und geplündert wird.

Kontrastiert werden diese Stimmen aus der Vergangenheit mit einer Reise durch das heutige Gebiet der damaligen Kriegswirren. Renommierte Experten wie der Politikwissenschaftler Herfried Münkler oder die Historiker Georg Schmidt und Christoph Kampmann analysieren das Geschehen von damals und fragen, ob der Dreissigjährige Krieg uns etwas über die Kriege unserer Zeit lehren kann. Ein Doku-Drama von Stefan Ludwig.

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