Wider das Geschwurbel: Überzeugt predigen dank PR-Coach?

  • Sonntag, 16. Juli 2017, 10:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Sonntag, 16. Juli 2017, 10:00 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 18. Juli 2017, 11:05 Uhr, SRF info
    • Samstag, 22. Juli 2017, 7:45 Uhr, SRF info

Die Kirchen sind leer, weil keiner versteht, was die Pfarrerinnen und Pfarrer schwurbeln. Das jedenfalls behauptet der PR-Berater Erik Flügge. Weil viele Kirchenvertreter selbst nicht mehr von ihrer Botschaft überzeugt seien, versteckten sie sich hinter leeren Worthülsen. Wirklich? Ein Gespräch.

Die Verkündung der frohen Botschaft ist das zentrale Element jedes Gottesdienstes. Doch was tun, wenn das keiner mehr versteht? Der Kommunikationsprofi und PR-Berater Erik Flügge will, dass Predigten wieder stören, verstören und aufrütteln. Und deshalb sollen die Pfarrer so reden, dass es auch der Stammtisch versteht. In seinem Buch «Der Jargon der Betroffenheit. Wie die Kirche an ihrer Sprache verreckt» übt er ungehemmt Kritik an jenen Predigern, die mit unpassenden und veralteten Bildern auch die beste Botschaft nicht an die Menschen zu bringen vermögen. Doch was ist das Ziel? Sollen Pfarrer sich an populistischen Politikern orientieren? Oder an evangelikalen US-Predigern? Amira Hafner-Al Jabaji unterhält sich mit Erik Flügge.
Eine Wiederholung vom 1. Januar 2017

Literatur:

  • Erik Flügge: «Der Jargon der Betroffenheit - Warum die Kirche an ihrer Sprache verreckt». Kösel, 2016

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